Sanieren Oder Abreißen

Fragen über Fragen. Der Experte hilft. Der Geburt also sollte sein: Kontakt zum Gutachter, Bausachverständigen, Baumeister oder Architekten herstellen, der die Gesamtlage erhebt. So ein Gebäudescreening kostet zwar, es bietet aber die ausschlaggebende Basis zum zielgerichteten Handeln. Dadurch spart man sich später ein haufen Ärger und Folgekosten. Nach Erhalt des Gutachtens ist geklärt, ob sich ein Neubau oder eine Sanierung eher lohnt oder ob man – wenn kein Eigenwohnbedarf besteht – den leerstehenden Baugrund zum Verkauf anbieten möchte. In Lagen, in denen Baugrund begehrt ist, lohnt sich diese Überlegung durchaus. Weiters sei vor einem „Totsanieren“ des Hauses selbstständig gewarnt. Es herrscht reizvoll, der Do-It-Yourself-Mentalität und dem eigenen Schaffenstrieb zu folgen – und für kleinere Vorhaben auch sehr viel günstiger, selbst am eigenen Haus zu arbeiten. Aber Achtung: Das gesamte Sanierungsvorhaben kann zur sprichwörtlichen Baustelle werden, wenn man ohne fachliches Know-How große bauliche Arbeiten selbst durchführt und möglicherweise damit mehr Schaden als Nutzen schafft. Auch Manege frei man gut beraten, sich vom Fachmann helfen zu lassen, damit man das Haus nicht irgendwann als „Bastlerhit“ auf den Immobilienmarkt werfen muss. Ein weiterer wesentlicher Faktor bei Sanierungen ist die Abklärung der Baumaßnahmen einer der Gemeinde. Möchte man in einer denkmalgeschützten Altstadtlage eine neonpinke Wandfarbe anbringen, werden einem hier schnell Grenzen aufgezeigt. Nicht jeder Baustil ist für jede Lage möglich. Daher gilt auch hier: Vorher die wichtigen Infos einholen.

Standardbauweise

Vielleicht finden Hauseigner die Standardbauweise schön, weil sie Zugehörigkeit zu einer Gruppe ausdrückt. Illies: Nicht alles, was jemand schön findet, ist schön. Für mich drückt sich Schönheit eher im Geschmack aus und der ist bildbar und auch verderbbar. Er muss entwickelt werden. Denn ästhetische Bedürfnisse sieht man überall: Sie zeigen sich darin, dass unglaublich viele Menschen versuchen, ihre Umwelt schön zu gestalten, sei es mit Geranien, Plüschkissen oder Postern an den Wänden. Der Mensch ist ein zutiefst schönheitsbedürftiges Wesen. SPIEGEL ONLINE: Was macht schöne Städte aus? Illies: Städte, die uns faszinieren, besitzen eine übergreifende Harmonie. Denken Sie an Erlangen: Das ist eine relativ einfache Retortenstadt, die im achtzehnten Jahrhundert mit maschinell gebauten Sandsteinhäusern billig aus dem Boden gestampft wurde. Aber die Häuser variieren in den Details, so entsteht eine gewisse Vielfalt in einer Einheit. Erlangen ist keine aufregende Stadt, aber ein gelungenes Ensemble.

Schneiden Sie die Motive

Schneiden Sie die Motive -z.B. Blätter aus dem Karton aus. Bohren Sie mit einer Nadel ein kleines Loch in den oberen Rand jedes Blatts und führen einen Faden hindurch. Alle zwei Enden verknoten Sie dann miteinander und schneiden Sie den überschüssigen Faden ab. Danach befestigen Sie die Girlande mit Klebefilm auf der Scheibe oder dem Fensterrahmen. Der Vorteil: der Klebefilm bleibt auf Glas nahezu unsichtbar und lässt sich einfach abreißen. Wenn Sie weder Papier, noch Bastelanleitung haben, bietet sich eine andere tolle Alternative zum Fensterdeko basteln- bunte Bilder malen. Malen ist außerdem wesentlich einfacher als basteln – sogar Kleinkinder können mitmachen. Zum Fensterbilder malen eignen sich spezielle Kreidemarker – die Motive, gemalt mit diesen Stiften können mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Alternativ können Sie ein Fensterbild mit Wasserfarbe oder Fensterfarbe / Fingerfarbe malen. Sie müssen achten, das die Wasserfarbe gut deckt. Ebenso schnell sind Farbmotive von der Scheibe zu entfernen!

Ist Lawine gleich Lawine?

Nein, Experten unterscheiden mehrere Typen. Lockerschneelawinen entstehen in steilem Gelände, gewissermaßen spontan und an einem einzigen Punkt. Wenn die einzelnen Eiskristalle im Schnee nimmer stark genug aneinanderhaften, bewegen sie sich talwärts – und stoßen dabei andere Teilchen an. Wir haben ähnlich wie bei einer Kugel, die größer wird, wenn sie zu Tal rollt. Solche Lawinen gelten als vergleichsweise ungefährlich und sind eher klein und langsam. Als schneller, schneereicher und gerade für Wintersportler besonders gefährlich gelten Schneebrettlawinen. Hier bewegt sich eine ganze Schneetafel hintereinander talwärts. Diese Form der Lawine entsteht, wenn im Schnee unterschiedliche Schichten übereinander gestapelt sind. Besonders problematisch sind dabei sogenannte Schwachschichten unter der Erdoberfläche, in denen es nur wenige Bindungen zwischen den einzelnen Eiskristallen gibt. Wenn bspw. über einer solchen Schicht große Mengen an Neuschnee fallen, können durchs Gewicht jedes Mal dieser Bindungen brechen. Der Effekt breitet sich mit einer hohen Geschwindigkeit aus – große Schneestücke brechen auf einmal heraus.

Regierung von Präsident Kabila

Die Regierung von Präsident Kabila habe seine Zeit nicht gestohlen haben an Stabilität in dem Land, so Experten. Vereinten Nationen für Kasai et alia Provinzen des Kongo ausgerufen: die höchste Alarmstufe, die bisher nur für Syrien galt, den Irak und den Jemen. Die Hoffnung: Mehr internationales Geld für die Krisenbewältigung im Kongo. Das Problem jedoch ist Kongos Regierung. Sie habe gar keine Zeit für so etwas an Stabilität, sagt Richard Moncrieff von der International Crisis Group. Die Amtszeit von Präsident Joseph Kabila ist seit Ende 2016 abgelaufen – einen neuen konkreten Wahltermin gibt es immer bis jetzt nicht, bei alledem von Ende 2018 die Rede ist. Kabila begründet die immer neue Verschiebung von Wahlen das Unsicherheit des Landes, die er und seine Regierung allerdings selbst befeuern. Moncrieff. Das Chaos zu benutzen, sei wie die Feuerwehr, die selbst Brände legt: ein extrem gefährliches Kalkül, mit unabsehbaren Folgen für die Menschen. In der krisengeschüttelten Demokratischen Französisch-Kongo – und auch in den Nachbarstaaten. Während die internationale Gemeinschaft den politischen Gesprächsfaden nicht abreißen lassen will, klebt Kabila weiter an seinem Stuhl. Gleichzeitig müssen sich Helfer wie Ärzte ohne Grenzen um Menschen kümmern, die Opfer dieser Machtpolitik wurden. Es sind Menschen wie Sarah Ntumba, aus der Provinz Kasai. Monatelang musste sie sich vor Milizen im Busch verstecken. Jetzt ist sie zurück und steht völlig traumatisiert vor ihrem abgebrannten Haus. Sie ist eine von Hunderttausenden.