Vor Transport der Riesentürme

Uphusen – Erste Vorarbeiten sind unübersehbar an der Einmündung Arenkamp/Uphuser Heerstraße. Der Straßenbereich dort muss deutlich erweitert werden, damit Großtransporter mit Teilen für vier neue Windenergietürme unweit der Autobahn auf Bremer Seite problemlos einbiegen können.

Gegen Ende Mai gehe es los mit den nächtlichen Fahrten, teilte die Bremer Energiekontor AG als Trägerin des gesamten Vorhabens auf Nachfrage mit.

Errichtet werden die Anlagen mit Nabenhöhen zwischen 92 und 115 Metern sowie einer Gesamthöhe einschließlich Rotoren von bis zu 170 Metern in Verlängerung der jetzigen Windanlagen entlang der A1 im Hemelinger Bereich, aber etwas weiter zurückversetzt.

Die Anlieferung direkt von der A 1 aus über die Autobahnbrücke der Kreisstraße vor Bollen ist nicht möglich. Diese Brücke würde so schwere, sperrige Lasten nicht verkraften. Und mitten durch Bremen sollten die Schwertransporte auch nicht geführt werden.

Türme müssen jederzeit erreichbar sein
Daher ist in Abstimmung mit dem Bauressort der Achimer Stadtverwaltung wieder der Umweg über Uphuser Gebiet festgelegt worden. Die Strecke führt über das Sportgelände am Arenkamp weiter durch Feld und Flur in Richtung Kreisstraße und über Wirtschaftswege zum Ziel. Diese Wege sind schon für frühere Windturm-Transporte „ertüchtigt“ und mit einer Schotterschicht befestigt worden. Diese feste Schicht bleibt auch, wenn die jetzigen Aufstellungsarbeiten abgeschlossen sind. Die Türme müssen ja jederzeit erreichbar sein- etwa bei Störungen oder wenn defekte Teile ausgewechselt werden müssen

In den Abmachungen mit der Stadt Achim ist nicht nur wie üblich bei großen Bauprojekten festgelegt, dass Anfahrtsstraßen und -wege nach Abschluss der Arbeiten wieder so hergerichtet werden müssen wie davor.

Bessere Beleuchtung für die Bushaltestelle
Es wurde auch vereinbart, dass die wegen der Transporte vorübergehend abgebaute Bushaltestelle vor der Arenkamp-Einmündung wieder aufgebaut und mit besserer Beleuchtung ausgestattet wird. Außerdem hat die Energiekontor-AG zugesagt, die lädierte Zufahrt zur Sporthalle am Arenkamp neu zu asphaltieren, die Rampe zu verlängern und einige zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Zwei neue Lampen sollen hier ebenfalls dazukommen.

Obwohl es um ein Vorhaben auf Bremer Gebiet gehe, sei alles aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen in Sachen Windenergieförderung mit erheblichem Aufwand auf Achimer Seite verbunden. verdeutlicht Stefan Zorn als Chef des städtischen Bauressorts. Daher seien entsprechende Gegenleistungen des Bremer Energiekontors durchaus angemessen.

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